Lukaku bei 375 Mio. Euro
Es werden mal wieder Millionen fällig: Romelu Lukaku wechselt von Napoli zu Fenerbahce.
AP LaPresse
Darum geht’s
- Romelu Lukaku wechselt für rund 6 Millionen Euro von Napoli zu Fenerbahce. Damit steigen die Ablösesummen seiner Karriere auf insgesamt 375 Millionen Euro.
- Rekordhalter bleibt Neymar: Für seine drei grossen Transfers wurden insgesamt 400 Millionen Euro bezahlt. Dahinter folgen Lukaku, Cristiano Ronaldo (247 Mio. Euro) und Alexander Isak mit 246,1 Millionen Euro.
- In den Top 10 stehen zudem Dembélé, Morata, João Félix, Griezmann, De Ligt und Tonali. Bester Schweizer ist Granit Xhaka auf Rang 162 mit insgesamt 83,5 Millionen Euro Ablöse.
Romelu Lukaku wechselt für rund 6 Millionen Euro von Neapel in die Türkei zu Fenerbahce Istanbul. Es ist – verglichen mit seinen bisherigen Transfers – ein richtiges Schnäppchen. Vor seinem Wechsel zu Fenerbahce wurden für den Belgier nämlich bereits 369 Millionen Euro an Ablöse bezahlt. Durch die zusätzlichen 6 Millionen rückt Lukaku nochmals etwas näher an Spitzenreiter Neymar. Für dessen Dienste haben Vereine nämlich insgesamt 400 Millionen Euro ausgegeben.
Das sind die Top 10 der Fussballer, die total die höchste Ablöse generiert haben.
Neymar, 400 Millionen Euro
Mit bloss drei Wechseln generierte der brasilianische Superstar satte 400 Millionen Euro an Ablöse. Sein Wechsel von Barcelona zu PSG im Jahr 2017 für 222 Millionen ist bis heute der teuerste Wechsel eines Fussballers. Auch die Wechsel von Santos zu Barcelona (88 Mio.) und von PSG zu Al-Hilal (90 Mio.) wurden wohl nicht gerade aus der Porto-Kasse bezahlt.
Während Neymar bei Barcelona und Paris Saint-Germain lieferte und zu den besten Fussballern des Planeten zählte, wurde er in Saudi-Arabien zum Mega-Flop. Nach seinem Wechsel im Sommer 2023 machte er gerade mal sieben Spiele und schoss dabei ein Tor. Im Januar 2025 zog der Brasilianer dann ablösefrei in die Heimat zu Jugendverein Santos.
Romelu Lukaku, 375 Millionen Euro
Der belgische Rekordtorschütze wechselte mehrfach für hohe Millionenbeträge. 2014 als Talent von Chelsea für 35 Millionen zu Everton. Nachdem er dort überzeugte, holte ihn Manchester United für fast 85 Millionen Euro. Es folgten Wechsel zu Inter (74 Mio.) und von dort wieder zu Chelsea (113 Mio.). Doch der Belgier konnte bei den Londonern die hohe Ablöse nie rechtfertigen und wechselte nur ein Jahr später leihweise zurück zu Inter. Es folgte eine Rundreise durch Italien mit Stationen in Rom und Neapel (die Chelsea im Jahr 2024 noch 30 Millionen überwiesen). Nun zieht es den 33-Jährigen wie so viele Stars, welche die besten Zeiten hinter sich haben, also in die Türkei.
Bei Inter hatte Lukaku die beste Phase seiner Karriere.
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2009 wechselte Cristiano Ronaldo für die damalige Rekordablöse von 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid. Es sollte sich jeder Cent auszahlen. Der Portugiese gewann mit Real unter anderem viermal die Champions League und erzielte in 438 Spielen 450 Tore. 2018 wollte Juventus auch eine Scheibe davon und bezahlte für den damals 33-Jährigen 117 Millionen Euro Ablöse. Viele Tore erhielt Juve von Ronaldo, den ersehnten Champions-League-Titel nicht. Am Ende trennten sich die Wege sogar in einem Rechtsstreit und Ronaldo wechselte weiter zu Manchester United.
Cristiano Ronaldo bei Juve – nur bedingt eine Erfolgsgeschichte.
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Alexander Isak, 246,1 Millionen Euro
Mit seinen 26 Jahren deutlich jünger als die vor ihm gelisteten Spieler. Aber der Schwede ist schon ziemlich rumgekommen. Als grosses Talent wechselte er mit 17 Jahren für 8,6 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Dort konnte er sich zwar nicht durchsetzen, doch es folgte ein Steigerungslauf an Ablösesummen: 2019 für 15 Millionen zu Real Sociedad, 2022 für 77,5 Millionen zu Newcastle und im letzten Sommer schliesslich für 145 Millionen Euro zum FC Liverpool.
Nach Newcastle folgte ein New Chapter: Isak wechselte für 145 Millionen Euro zu Liverpool.
Richard Sellers/PA Wire/dpa
Ousmane Dembélé, 233 Millionen Euro
Für 35 Millionen Euro holte der BVB den jungen Ousmane Dembélé im Sommer 2016. Sportlich überzeugte der Franzose, menschlich eher weniger. Denn der Flügelspieler streikte sich nur ein Jahr später letzten Endes weg. Immerhin überwies der FC Barcelona 148 Millionen Euro nach Dortmund. Doch bei den Katalanen plagte sich Dembélé hauptsächlich mit Verletzungen rum und so verkaufte ihn Barça 2023 für 50 Millionen an PSG. Dort startete Dembélé so richtig durch und holte sich zuletzt zwei Mal in Serie die Champions League und wurde zum Weltfussballer gewählt.
Alvaro Morata 229,20 Millionen Euro
Real Madrid, Juventus Turin, Chelsea, Atlético Madrid, Milan, Galatasaray und Como. Alvaro Morata hat während seiner Karriere definitiv viel gesehen. Und weil er zudem ein ganz guter Fussballer ist, wurde für ihn auch fleissig an Ablöse bezahlt. Am meisten überwies Chelsea im Jahr 2017 an Real Madrid: 66 Millionen Euro.
João Félix, 228,1 Millionen Euro
Bereits mit 19 Jahren wechselte João Félix für satte 127,2 Millionen Euro von Benfica zu Atlético Madrid. Doch der Portugiese konnte den Vorschusslorbeeren nie gerecht werden. Über Chelsea, Barcelona und Mailand landete er letzten Endes in der Wüste bei Al-Nassr und Nati-Kollege Ronaldo. Doch wenn du mit 26 Jahren in Saudi-Arabien spielst, kann man guten Gewissens festhalten: Die ganz grosse Karriere war es dann halt doch nicht.
Das Bild lässt es erahnen: João Félix war bei Atlético nicht sonderlich erfolgreich.
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Schon ganz früh zog der Franzose von zuhause weg und schloss sich der Jugendakademie von Real Sociedad an. Dort schaffte er es zum Profi und schoss zusammen mit Haris Seferović die Liga kurz und klein. Es folgte der logische nächste Schritt zu Atlético Madrid (54 Mio. Euro). Fünf Jahre später zahlte Barcelona dann 120 Millionen Euro für den französischen Weltmeister. Griezmann funktionierte bei Barça aber nur mässig und so wechselte er nur zwei Jahre später zurück zu Atlético. Seit diesem Sommer steht er in der MLS bei Orlando unter Vertrag.
Im Sommer verabschiedete sich Griezmann emotional von den Atlético-Fans.
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Matthijs de Ligt, 197,5 Millionen Euro
Der einzige Verteidiger auf dieser Liste. Als junger Captain sorgte De Ligt mit Ajax in der Champions League für Furore. Juventus Turin schlug zu und bezahlte 85,5 Millionen Euro für den Holländer. Doch De Ligt überzeugte nur mässig und so reduzierte sich seine Ablöse bei den nächsten beiden Wechseln merklich: 2022 für 67 Millionen zu Bayern, 2024 für 45 Millionen zu Manchester United.
Schon ewig dabei und dennoch erst 27 Jahre alt: Matthijs de Ligt.
IMAGO/Offside Sports Photography
Sandro Tonali, 194,38 Millionen Euro
Als 26-jähriger Italiener kennt er die Fussball-WM nur vom Hörensagen. Als Italien zuletzt an einer Weltmeisterschaft dabei war, war er gerade mal 14 Jahre alt. Das ändert allerdings nichts daran, dass Tonali ein hochveranlagter Mittelfeldspieler ist. 2023 wechselte er für 67 Millionen Euro von Milan zu Newcastle. Dort musste der Italiener erstmal eine 10-monatige Pause wegen illegaler Sportwetten absitzen. Doch Tonali kehrte zurück, überzeugte und wechselte diesen Sommer für 108 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur.
Rang 162: Granit Xhaka, 83,5 Millionen Euro
Auf Rang 162 taucht der erste Schweizer in dieser Liste auf. Es ist Granit Xhaka. Vier Wechsel machte der Nati-Captain, welche Geld einbrachten:
2012 von Basel zu Gladbach für 8,5 Millionen Euro
2016 von Gladbach zu Arsenal für 45 Millionen Euro
2023 von Arsenal zu Leverkusen für 15 Millionen Euro
2025 von Leverkusen zu Sunderland für 15 Millionen Euro.
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