Personelle Veränderungen in der Diözese Bozen-Brixen: Zahlreiche neue Aufgaben ab September – BGS News


Mit 1. September 2026 beginnt in der Diözese Bozen-Brixen das neue Arbeitsjahr. Gleichzeitig treten zahlreiche Personalentscheidungen von Bischof Ivo Muser in Kraft. Im Mittelpunkt stehen mehrere neue Dekane, Pfarrer und Seelsorger sowie Veränderungen in verschiedenen Seelsorgeeinheiten. Auch in der Krankenhaus- und Ausbildungspastoral sowie in diözesanen Einrichtungen gibt es neue Verantwortlichkeiten.

Zu den markantesten Veränderungen zählen die Ernennungen von P. Jolly Joseph Chakkalakkal MSFS zum Dekan von Schlanders sowie von Martin Kammerer, Christian Pallhuber und Klaus Sottsas zu Dekanen in Klausen-Kastelruth, Taufers und im Gadertal.

P. Jolly Joseph Chakkalakkal MSFS übernimmt künftig als Dekan von Schlanders die Leitung der Seelsorgeeinheit Schlanders-Laas. Gleichzeitig wird er zum Pfarradministrator von Schlanders und Kortsch ernannt. Die Entscheidung wurde am 13. Juni 2026 bekanntgegeben.

Martin Kammerer wird Dekan von Klausen-Kastelruth und Leiter der Seelsorgeeinheit Klausen Sabiona. Darüber hinaus übernimmt er als Pfarrer die Verantwortung für die Pfarreien Klausen, Gufidaun, Waidbruck, Kollmann, Latzfons, Feldthurns, Villanders und Barbian.

Christian Pallhuber wird neuer Dekan von Taufers und Leiter der Seelsorgeeinheit Taufers im Pustertal. Zu seinem pastoralen Aufgabenbereich gehören als Pfarrer die Pfarreien Taufers, Ahornach, Rein, Gais, Uttenheim, Mühlbach bei Gais, Mühlwald und Lappach.

Auch im Gadertal kommt es zu einer Neuordnung: Klaus Sottsas wird zusätzlich Dekan und Leiter der Seelsorgeeinheit „Unité pastorala Val Badia“. Als Pfarrer übernimmt er die Verantwortung für Abtei, Stern, Wengen, Corvara, Colfuschg und St. Kassian.

Weitere Pfarrämter werden ebenfalls neu besetzt. Franz Josef Campidell wird Pfarrer von Schenna, Verdins, Hafling und Tall. P. Nazareth Pascal D’Silva MSFS übernimmt als Pfarradministrator die Pfarreien Laas, Tanas, Eyrs und Tschengls.

Josef Knapp wird zusätzlich Pfarrer von St. Georgen, Dietenheim und Aufhofen. Abt Philipp Kuschmann OSB übernimmt als Pfarradministrator die Pfarrei Burgeis.

Bereits mit 1. Mai wurde P. Shenoy Maniyachery Varghese SVD zum Leiter der Seelsorgeeinheit Eisack- und Eggental sowie zum Pfarradministrator von Haslach, Kardaun, Atzwang, Karneid, Blumau und Steinegg ernannt. Georg Martin wird Pfarrer von St. Michael/Eppan, Girlan und Frangart. Christoph Wiesler übernimmt zusätzlich die Pfarren Unser Frau in Schnals, Karthaus und Katharinaberg.

Auch im Bereich der Seelsorge gibt es mehrere personelle Veränderungen. Luca Cemin wird Seelsorger in der Seelsorgeeinheit Wipptal und zugleich Ehrenkanonikus an der Kathedrale in Brixen.

P. Benedikt Hochkofler OT übernimmt eine Aufgabe als Seelsorger in der Seelsorgeeinheit Ritten, P. Gijo John MSFS wird Seelsorger in der Seelsorgeeinheit Klausen Sabiona. Peter Lanthaler verstärkt künftig die Seelsorgeeinheit Bruneck-St. Lorenzen.

Franz Messner wird in den Pfarreien Unser Frau in Schnals, Karthaus und Katharinaberg tätig sein. Konrad Morandell übernimmt die Seelsorge in Villanders und Barbian, Albert Pixner jene in der Seelsorgeeinheit Schenna-Tirol.

P. Urs Maria Stadelmann OSB wird Seelsorger von Burgeis und Schlinig. P. Mansuetus Tus SVD wurde bereits mit 1. Mai zum Seelsorger in der Seelsorgeeinheit Eisack- und Eggental ernannt.

Weitere neue Aufgaben übernehmen Marco Veghini in den Bozner Pfarreien Unsere Liebe Frau vom hl. Rosenkranz und zum hl. Paul sowie Jakob Wendelin Willeit in der Seelsorgeeinheit „Unité pastorala Val Badia“.

Neben den klassischen pastoralen Aufgaben gibt es auch in verschiedenen diözesanen Bereichen neue Zuständigkeiten.

Karl Brunner wird mit der Ausbildung der Ständigen Diakone betraut. Sebastian Egger wurde mit 1. Juli zum Krankenhausseelsorger am Krankenhaus Bozen ernannt. Seine Aufgabe als Kooperator in Schlanders behält er weiterhin.

P. Mathew Kozhuppakalam MSFS wird ab 1. Oktober Spiritual am Priesterseminar in Brixen. Ebenfalls ab Oktober übernimmt P. Martin M. Lintner OSM zusätzlich die Aufgabe des geistlichen Assistenten des KVW.

Sr. Gudrun Leitgeb wurde für weitere drei Jahre zur Spiritualin am Bischöflichen Institut Vinzentinum ernannt. Beatrix Mairhofer wurde als Direktorin der Diözesancaritas sowie als Präsidentin der Stiftungen Caritas und ODAR bestätigt.

Fabian Tirler wird zusätzlich Kanonikus und Domkapitular an der Kathedrale in Brixen. Gottfried Ugolini übernimmt zusätzlich die Aufgabe als Seelsorger für Betroffene von Missbrauch. Maria Theresia Unterkircher Peintner wird Referentin für Spiritualität am Bischöflichen Ordinariat im Seelsorgeamt.

Bereits mit 1. Juni wurde Rüdiger Weinstrauch CanReg zusätzlich zum Leiter der Seelsorgeeinheit Olang-Rasen-Antholz-Percha ernannt.

Mit den neuen Ernennungen sind auch mehrere Entpflichtungen verbunden. P. Maurianus Falentino Willem Dacunha SVD wird von seinem Auftrag als Kooperator in Haslach und in der Seelsorgeeinheit Eisack- und Eggental entpflichtet. P. Hermann Kaiser SVD beendet seinen Auftrag als Seelsorger in Haslach.

Cassian Lohmar CanReg wurde mit 1. Juni von der Leitung der Seelsorgeeinheit Olang-Rasen-Antholz-Percha entpflichtet. P. Peter Perkmann OSB scheidet als Pfarrer von Burgeis aus.

P. Vincent Baltazary Safi ALCP/OSS wurde mit 30. Juni von seinem Auftrag als Seelsorger in der Seelsorgeeinheit Wipptal entpflichtet. Auch P. Franz Senfter SVD beendet seine Tätigkeit als Seelsorger in der „Unité pastorala Val Badia“.

Sr. Johanna Siller SDS wurde von ihrer Aufgabe als Referentin für Spiritualität am Bischöflichen Ordinariat im Seelsorgeamt entpflichtet.

Eine besondere personelle Entscheidung betrifft Kizito Yves Menanga: Er wurde am 16. März 2026 in die Diözese Bozen-Brixen inkardiniert.

Eine weitere außergewöhnliche Entscheidung betrifft den Priester Paolo Zambaldi. Papst Leo XIV dispensierte ihn am 19. Februar 2026 von allen priesterlichen Pflichten einschließlich des Zölibats.

Mit den zahlreichen Ernennungen, Aufgabenübertragungen und Entpflichtungen setzt die Diözese Bozen-Brixen im neuen Arbeitsjahr auf eine Neuordnung pastoraler Verantwortlichkeiten. Besonders die Bildung beziehungsweise Neuformierung von Seelsorgeeinheiten bringt für zahlreiche Priester und Seelsorger größere Zuständigkeitsbereiche mit sich.


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