Darum geht’s
- Zendaya feiert am 1. September ihren 30. Geburtstag. Vom Disney-Star entwickelte sie sich mit «Euphoria», «Spider-Man» und «Dune» zu einem der grössten Hollywoodstars ihrer Generation.
- Auch 2026 bleibt sie gefragt: In Christopher Nolans «Die Odyssee» spielt sie Athena, in «Dune: Part Three» erneut Chani.
- Privat ist sie mit Schauspielkollege Tom Holland liiert.
Zendaya heisst nicht nur Zendaya
Bürgerlich heisst die Kalifornierin mit vollem Namen Zendaya Maree Stoermer Coleman.
Doch sie entscheidet sich, sich in der Filmindustrie nur Zendaya zu nennen. Der Grund? «Ich habe meinen Nachnamen abgelegt, weil ich es einfach cool fand, wie bei Cher oder Prince», sagt sie im Interview mit dem Magazin «Allure».
Zendaya kommt am 1. September 1996 im kalifornischen Oakland als Zendaya Coleman zur Welt. Ihre Mutter Claire Stoermer hat deutsche und schottische Wurzeln, ihr Vater Kazembe Ajamu Coleman ist Afroamerikaner. Ihr ungewöhnlicher Name hat eine besondere Bedeutung: «Zendaya» stammt aus der afrikanischen Sprache Shona und bedeutet sinngemäss «Danke sagen».
Zendaya – wie spricht sich das aus?
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In diesem Video hörst du gleich selbst, wie Zendayas Name ausgesprochen wird. Die «Spider-Man»-Darstellerin hat das Team der «Vogue» zu sich eingeladen und beantwortet 73 Fragen.
Kennengelernt haben sich Zendaya und Tom Holland am Set von «Spider-Man: Homecoming». Seit 2021 sind die beiden offiziell ein Paar – und gehören längst zu den beliebtesten, aber auch zurückhaltendsten Paaren Hollywoods.
Anfang 2025 sorgte dann ein auffälliger Diamantring an Zendayas Finger für Aufsehen. Wie das US-Portal «TMZ» berichtete, soll Holland ihr über die Weihnachtstage einen Heiratsantrag gemacht haben. Ganz ohne grosses Publikum: Demnach ging der «Spider-Man»-Star in einem Haus von Zendayas Familie auf die Knie. Familie und Freunde waren nicht dabei – der romantische Moment gehörte nur den beiden.
Daya, Z oder Marie wird sie von ihren Freunden genannt.
Schon früh das Theater für sich entdeckt
Zur Schauspielerei kommt Zendaya schon früh – auch dank ihrer Mutter. Diese arbeitet am California Shakespeare Theater, wo Zendaya bei kleineren Produktionen mitwirkt und ihrer Mutter bei der Arbeit hilft.
Später besucht sie die Oakland School for the Arts und sammelt weiter Bühnenerfahrung. Sie spielt unter anderem in Shakespeare-Klassikern wie «Richard III.», «Was ihr wollt» und «Wie es euch gefällt» – lange bevor Hollywood auf sie aufmerksam wird.
Für erste Rolle nach Los Angeles gezogen
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Mit der Disney-Serie «Shake It Up – Tanzen ist alles» gelingt Zendaya als Teenager der grosse Durchbruch. Für die Rolle der Rocky Blue verlässt sie ihre Schule in Oakland und zieht mit ihrem Vater nach Los Angeles. Ihre Mutter bleibt zunächst zurück. Zwei Jahre später verdient Zendaya bereits genug, um auch sie nach Los Angeles zu holen – die Familie ist wieder vereint.
Ihre Rolle als Vorbild nimmt Zendaya ernst: «Es bedeutet mir unglaublich viel, positive Programme für junge Menschen zu machen, und das möchte ich auch weiterhin tun. An alle Eltern da draussen: Danke, dass ich ein Vorbild für eure Kinder sein darf. Das ist für mich wirklich alles andere als selbstverständlich.»
Mit Euphoria Geschichte geschrieben
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Mit «Euphoria» lässt Zendaya ihr Disney-Image endgültig hinter sich. Als suchtkranke Teenagerin Rue Bennett zeigt sie eine völlig neue Seite und begeistert Publikum und Kritiker*innen. Die Rolle bringt ihr gleich zwei Emmys als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie ein. Ihren ersten gewinnt sie mit gerade einmal 24 Jahren – damals als jüngste Gewinnerin dieser Kategorie.
Eine Million Dollar pro Folge
Der Erfolg macht sich auch auf Zendayas Konto bemerkbar: Für die dritte Staffel von «Euphoria» soll sie knapp eine Million US-Dollar pro Folge kassieren. Neben ihrer Hauptrolle als Rue Bennett ist sie bei der HBO-Serie auch als ausführende Produzentin tätig.
Wie gross ihr Vermögen tatsächlich ist, weiss nur Zendaya selbst. Schätzungen gehen von rund 40 Millionen Dollar aus – offiziell bestätigt ist diese Zahl allerdings nicht.
Beste Freundin aus «Euphoria»
Vor der Kamera verbindet Zendaya und Hunter Schafer als Rue und Jules eine turbulente Beziehung. Hinter den Kulissen entsteht daraus eine enge Freundschaft. Die beiden lernen sich bei den Dreharbeiten zur ersten Staffel von «Euphoria» kennen. Schafer bezeichnet Zendaya später sogar als eine ihrer besten Freundinnen.
Neuster Coup: «Die Odyssee»
Dass Zendaya in Christopher Nolans «Die Odyssee» die Göttin Athena spielen darf, erfährt sie ausgerechnet von Tom Holland. Regisseur Nolan bittet ihren Partner, ihr die Nachricht zu überbringen.
Holland fordert Zendaya daraufhin zuhause auf, das Drehbuch nochmals zu lesen – und besonders auf Athena zu achten. Ihre erste Reaktion: «Halt die Klappe. Das ist doch ein Scherz.»
Nächster Blockbuster im Winter
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Mit Timothée Chalamet kehrt sie nach Arrakis zurück: Auch 2026 bleibt Zendaya im Blockbuster-Modus: In «Dune: Part Three» schlüpft sie erneut in die Rolle der Fremen-Kriegerin Chani. An ihrer Seite ist wieder Timothée Chalamet als Paul Atreides zu sehen. Der dritte Teil von Denis Villeneuves Sci-Fi-Saga wird am 17. Dezember in die blue Cinemas kommen.
Ihre Karriere vor der Kamera beginnt Zendaya nicht als Schauspielerin, sondern als Model: Schon in jungen Jahren arbeitet sie für Marken wie Macy’s und Old Navy. Es folgen Werbespots, Auftritte als Backgroundtänzerin und Jobs in Musikvideos.
Sie hätte sich auch andere Berufe vorstellen können, sie hätte sich vorstellen können Lehrerin zu werden oder Basketballspielerin – bei 1,78 Körpergrösse.
Michael Jackson als Vorbild
Zendaya nahm 2013 an der US-Tanzshow «Dancing with the Stars» teil. Auf die Frage nach ihrem Wunsch-Tanzpartner hatte sie damals eine klare Antwort: «Wenn ich einen haben könnte, wäre es Michael Jackson. Aber da das leider nicht mehr möglich ist, wäre es Roshon Fegan.»
Den kannte Zendaya bestens: Schauspieler, Tänzer und Musiker Roshon Fegan spielte in der Disney-Serie «Shake It Up – Tanzen ist alles» ihren Serienbruder Ty Blue. Ein Jahr vor Zendaya hatte auch er bei «Dancing with the Stars» mitgemacht und den sechsten Platz erreicht.
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Mit 16 Jahren veröffentlicht sie ihr erstes Album. Später konzentriert sie sich vor allem auf ihre Filmkarriere. 2023 überrascht sie ihre Fans beim Coachella-Festival mit einem unangekündigten Auftritt an der Seite von Labrinth – gemeinsam performen sie ihre «Euphoria»-Songs «I’m Tired» und «All For Us».
Zendaya wurde sogar zur Barbie: Mattel verewigte ihren Look von den Oscars als Puppe. Kaufen konnten Fans die besondere Zendaya-Barbie allerdings nicht – sie kam nie in den öffentlichen Verkauf.
Doppelte Ehre bei Madame Tussauds

Zendaya gibt es im Madame Tussauds-Museum in San Francisco gleich doppelt.
imago stock&people
2015 enthüllt Madame Tussauds in San Francisco gleich zwei Wachsfiguren von Zendaya. Die damals 19-Jährige lässt es sich nicht nehmen, ihren beiden Doppelgängerinnen persönlich einen Besuch abzustatten.
Bei all dem Ruhm sehnt sich Zendaya manchmal nach einem normalen Alltag. Auf die Frage, was sie tun würde, wenn die Welt für einen Tag vergessen würde, dass sie berühmt ist, hat sie eine überraschend simple Antwort: «Ich würde einfach durchs Einkaufszentrum gehen», sagte sie der Nachrichtenagentur dpa.
Nicht einmal eine grosse Shoppingtour schwebt ihr dabei vor: «Ich will gar nichts kaufen, ich möchte einfach nur durch die Mall schlendern und mir vielleicht ein paar Snacks gönnen.»
In Zürich auf Shopping Tour
Zendaya wurde Anfang Juni 2026 auf Einkaufstour in Zürich gesichtet. Wie «20 Minuten» berichtete, besuchte der Hollywoodstar einen Vintageladen in der Stadt – und sorgte damit beim Personal für reichlich Aufregung.
Für Zendaya dürfte der Abstecher besonders passend gewesen sein: Die Schauspielerin gilt nicht nur auf dem roten Teppich als Mode-Ikone, sondern setzt gemeinsam mit ihrem Stylisten Law Roach immer wieder auf besondere Stücke aus vergangenen Kollektionen.
Nicht einmal eine grosse Shoppingtour schwebt ihr dabei vor: «Ich will gar nichts kaufen, ich möchte einfach nur durch die Mall schlendern und mir vielleicht ein paar Snacks gönnen.»
Trotz grossem Erfolg – ihr Privatleben teilt sie trotzdem nur selten mit ihren Millionen Follower*innen. Social Media versucht sie vor allem beruflich zu nutzen, statt ihren Alltag permanent öffentlich zu machen.
Der Grund: Die Schauspielerin möchte trotz ihres Ruhms nicht den Bezug zur Realität verlieren. Wirkliches Glück finde sie nicht in Likes und digitaler Bestätigung, sondern im Kontakt mit anderen Menschen, erklärte sie 2021 der italienischen Zeitung «La Repubblica».
Zendaya über «The Drama»
In «The Drama» wirbelt ein dunkles Geheimnis die Hochzeitspläne eines scheinbar perfekten Liebespaares durcheinander. Die aussergewöhnliche Komödie kombiniert Romantik mit überraschend morbidem Humor.
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